Wer weiß was? Aktionsgruppe Wolfsburg/Gifhorn sorgt für Lerneffekte

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Im Jahr 1954 veranstaltete UNICEF (das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) in Deutschland den ersten Weltkindertag. Heute wird dieser Tag in mehr als 150 Ländern gefeiert, um die Menschen für Kinderrechte zu sensibilisieren.

Am 24. September organisierte der Geschäftsbereich Jugend, Jugendförderung der Stadt Wolfsburg bereits zum 13. Mal bei schönstem Wetter diese Veranstaltung zum Weltkindertag rund um die „Markthalle“ am ZOB Wolfsburg. Und schon zum dritten Mal war Plan International Deutschland e. V. mit dabei, vertreten durch die noch junge Aktionsgruppe Wolfsburg/Gifhorn. Die Stadt stellte die Veranstaltung unter das Motto „Kindern ein Zuhause geben“. So war es naheliegend, am Informationsstand der Plan-Aktionsgruppe Wolfsburg/Gifhorn den Themenschwerpunkt auf die Kampagne „Ghana – Wasser für Schulen und Gemeinden“ zu legen.

Für die Kinderrechterallye hatten wir folgende Frage anzubieten: „Wozu ist sauberes Trinkwasser besonders wichtig?“
Zur Auswahl standen diese Antworten:

1.Sauberes Trinkwasser beugt Krankheiten vor!

2. Sauberes Trinkwasser macht beim Duschen so richtig sauber!

3. Sauberes Trinkwasser macht den Rasen im Garten besonders grün!

Erstaunlich war, wie viele Kinder die richtige Antwort schnell parat hatten. Ebenso überraschend war, wie viele Erwachsene generell beim Thema „Trinkwassergebrauch – Trinkwasserknappheit“ ins Grübeln kamen.

Die Kinder konnten sich passend zum Thema im Tragen von Lasten auf dem Kopf üben. In den Schüsseln wurde das Wasser allerdings ersetzt durch Korken. Die ganz Mutigen konnten auch Wasserbomben wählen. Ein großer Spaß für Kinder und Begleitpersonen. Bei den „ganz Kleinen“ fand ergänzend das beliebte „Fingerabdruck abgeben“ großen Anklang. Kleine Präsente wie Freundschaftsbänder, Luftballons oder Malutensilien wurden als Belohnung für den Einsatz verteilt.

Während die Kinder mit Wassertragen und Fingerfarben beschäftigt waren, konnten wir die Begleitpersonen auf das Problem „Geburtenregistrierung“ hinweisen. Die Mehrzahl der Gesprächspartner*innen war sichtlich überrascht, welche Probleme fehlende Geburtenregistrierung für die Kinder mit sich bringen können.

Rückblickend lässt sich zusammenfassen, dass in vielen Gesprächen mit interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen über Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Kindern in Entwicklungsländern diskutiert wurde. Die AG Wolfsburg/Gifhorn konnte in den Gesprächen über die Arbeit, Organisation, Zielsetzungen und Projekte von Plan International Deutschland e. V. informieren. Die Resonanz der Standbesucher, auch derjenigen, denen Plan noch nicht bekannt war, war durchweg positiv.

Der Stadt Wolfsburg, besonders dem Bereich Jugend, danken wir – die Aktionsgruppe Wolfsburg/Gifhorn – herzlich für die Möglichkeit, Plan International Deutschland e. V. präsentieren zu dürfen. Gerne sind wir auch im kommenden Jahr wieder dabei.

Text von Gisbert Tigges

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