Warum eigentlich der ganze Aufwand? Darum: …

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Juchhu, wir haben gejubelt nach unserem Martktag in Alsbach, am 2. Adventsonntag! Gleich raus mit der Sprache: ein wunderbares Ergebnis von 1330,30 Euro für das Projekt „Gegen Beschneidung von Frauen und Mädchen“!

Vierstellig – das hätte sich beim Aufbau am Samstag wohl niemand von uns träumen lassen. Ein riesengroßer Dank an alle, die wieder mit dabei gewesen sind. Diejenigen, die den Betrieb schon kannten aus den Vorjahren und auch die neuen Paten und Patinnen, die gleich mit auf den Zug gesprungen sind. Sie waren erstaunt, wie groß unser Angebot und wie lang der festlich bunt gedeckte Tisch war!

Am Morgen hatten Edda und Renate von der AG Darmstadt bereits die Tische auf der Empore bereit gestellt und wir fanden, dass dieser Durchgangsbereich des Bürgerhauses für uns ideal war. Alle Besucher*innen – sie waren sehr zahlreich! – mussten bei Plan vorbei. Dabei zeigte sich, dass das Begrüßen und Ansprechen vor dem Stand sehr effektiv war. Der Hinweis auf Sinn und Zweck unseres Angebots ließ manche zusätzliche Münze in unsere Geldtaschen fließen. Eine Besucherin bat um einen Stift und überraschte uns damit, dass sie noch an Ort und Stelle die Karte für eine Patenschaftsübernahme ausfüllte! Am Sonntagabend konnten wir noch eine Familie ganz besonders beglücken, als der Abbau schon im Gange war. Renate verschenkte ihre großen Sterndosen, in denen zuvor die „Plan sagt Danke – Lebkuchen“ versteckt waren, sowie zwei übrig gebliebene Nikolaustüten an eine fünfköpfige Familie. Die unerwartete Situation war sehr anrührend und hat für uns Paten und Patinnen das Einsatzwochenende positiv abgerundet.

Unser vorweihnachtlicher Einsatz, die vorausgegangene Planung und die Umsetzung unserer Ideen für den Verkauf, haben uns als Team wieder sehr viel Spaß bereitet, weil wir gemeinsam Gutes bewirken konnten bzw. das von uns ausgewählte Projekt nun mit einer ansehnlichen Summe fördern können.

Nochmals allen Planis und Unterstützenden ganz herzlichen Dank für ihr Engagement und eine frohe Weihnachtszeit.

Text von Margit Ludwig-van der Meulen

Ich bin so stolz auf uns alle und so zufrieden. Ich finde, es war ein besonders toller Markt. Wir haben, glaube ich, noch nie an einem Weihnachtsmarkt so viel über Plan, unsere Treffen und das gewählte Projekt erzählt und es kam immer richtig gut an. Am rührendsten fand ich das Ende: eine Familie erstand die beiden letzten Einhornkekse, ich schenkte den Töchtern meine blauen Sternenschachteln und dann stand da noch eine einzige Nikolaustüte von Beate, die Edda spontan der Mutter der Kinder schenkte, die im Rollstuhl saß. Diese hat sich so nett darüber gefreut (und der Ehemann dann gleich noch eine Stickkarte für seine Frau gekauft), dass wir alle sehr glücklich und dankbar für alles waren. Und ich wusste dann auch wieder, warum wir nicht einfach nur Geld spenden, sondern mit den Leuten ins Gespräch kommen wollen. Denn auch bei uns ist es immer mal Thema, warum wir uns den Stress mit Flohmarkt und Weihnachtsmarkt auferlegen.

Bei mir klingt heute noch die Zufriedenheit nach über unseren tollen, kunterbunten Stand, die vielen schönen, liebevoll gestalteten Sachen, das gemeinsame Engagement und gute Miteinander.

Zusatz von AG-Mitglied Darmstadt

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