Plan AGs zum Weltfrauentag: Frühverheiratung stoppen!

von wtebbe

Child marriage is a widespread problem in West Africa with the highest prevalence rate in the world

Zwangs- und Kinderehen sind das größte Entwicklungshemmnis für Frauen!

Weltweit leben heute rund 650 Millionen Mädchen und Frauen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet und damit ihrer Kindheit beraubt wurden. Darauf macht Plan International anlässlich des Weltfrauentages am 8. März aufmerksam. Seit vielen Jahren setzt sich die Kinderhilfsorganisation für ein Ende der Kinderheirat ein und fordert die Politiker in den betroffenen Ländern auf, gesetzliche Voraussetzungen zu schaffen und diese umzusetzen. Am meisten verbreitet ist die Kinder-, Früh- und Zwangsverheiratung in West- und Zentralafrika, wo mehr als 40 Prozent der Mädchen vor ihrer Volljährigkeit in eine Ehe gezwungen werden.

„Frauen, die bereits als Minderjährige verheiratet wurden, haben einen denkbar schlechten Start ins Leben und kaum eine Chance, der Spirale aus Armut, Abhängigkeit und mangelnder Bildung zu entkommen“, sagt Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan International Deutschland. „Frühverheiratung ist nicht nur eine gravierende Menschenrechtsverletzung, sie hindert Mädchen und Frauen auch ganz massiv an ihrer Entwicklung: Die meisten Mädchen sind gezwungen, die Schule vorzeitig zu verlassen. Viele von ihnen werden schwanger oder sind traumatisiert. Das Risiko, auch langfristig Opfer von Gewalt und Missbrauch zu bleiben, ist hoch.“

„Gleichberechtigung von Frauen beginnt bei den Mädchen“, sagt Maike Röttger. „Sie kann nur vorankommen, wenn Mädchen von ihren wichtigsten Verbündeten, nämlich uns Frauen, eingebunden und unterstützt werden. Mit der Kampagne „Girls Get Equal“ setzen wir uns für eine Welt ein, in der Mädchen ohne Angst und Diskriminierung leben und führende Rollen übernehmen können.“

Hier können Sie die vollständige Pressemitteilung herunterladen

 

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