Jahresrückblick 2019 der AG Oldenburg: „Mädchen gleichberechtigt – weltweit!“

von wtebbe

Die AG Oldenburg blickt mit Stolz und Freude zurück auf das aktionsreiche Jahr 2019: 

 

Fotoausstellung „Mädchen gleichberechtigt – weltweit!“ und Begleitprogramm

Am 20.10.  wurde die Ausstellung ‚Mädchen weltweit – gleichberechtigt‘  in den Räumen des Forums St. Peter eröffnet. Die Besucher eines Gottesdienstes der benachbarten Kirche, in der die bunten Kleidungsstücke des Aktionssets ‚Chancengleichheit‘ einen Anlass zum Nachdenken boten, spendeten 383 Euro für den Mädchenfonds und kamen auch zur Vernissage.

In der Ausstellung zieht das Spannungsfeld zwischen schönen, hoffnungsvollen, teils fröhlichen Bildern und bedrückenden Begleittexten über die Lebensbedingungen in den gezeigten Ländern in seinen Bann.

 

 

 

Am 21.10. zeigten wir in der bewährten Kooperation mit dem Casablanca Kino und dem Forum St. Peter und der Ev.-luth. Stadtkirchenarbeit den sehr sehenswerten Film „Das Mädchen Hirut“ (D/2015).

Der äthiopische Regisseur Zeresenay Berhane Mehari rekonstruiert den Fall einer Brautentführung, der vor 20 Jahren in seinem Heimatland für großes Aufsehen sorgte und die Gesetzgebung veränderte. Die 14-jährige Hirut kann aus der Gewalt der Entführer entfliehen und erschießt dabei in Panik einen ihrer Peiniger. Ihre Anwältin kämpft vor Gericht und auf politischer Ebene für einen Freispruch. Die familiären und sozialen Hintergründe und die patriarchalische Rechtsprechung erschweren diesen Kampf.

Abends hielt Andrea Fratini, die Abteilungsleiterin der Kommunikationsabteilung von Plan in Hamburg ist, einen sehr informativen Vortrag mit dem Titel ‚Mutige Mädchen verändern die Welt‘.

Urmila aus Nepal, Loveness aus Simbabwe und Jasmina aus Ecuador erleben einen Alltag geprägt von Gewalt, Armut und Unterdrückung. Nur weil sie Mädchen und junge Frauen sind. Doch gerade sie zeigen uns auch, was sie Positives für sich, ihre Familien und ihre Gesellschaften bewirken können, wenn sie stark und mutig sind. Wenn die Rechte der Kinder umgesetzt und ihr Schutz gewährleistet ist. Plan International gibt ihnen eine Stimme – politisch, medial und gesellschaftlich. Im Anschluss an den Vortrag beantwortete Frau Fratini noch viele Fragen, die sich häufig um das Thema „Briefkontakt zum Patenkind“ und „konkrete Wirksamkeit der Plan-Arbeit“ drehten.

 

Zum Abschluss der Aktionen fand dann am 07. November in der Forumskirche St. Peter in Benefizkonzert für den Mädchenfonds von Plan International statt. Es traten vier Chöre auf: der Oldenburger Jugendchor, der Chor der Oldenburger Musikschule ChoRioso, der Oldenburger Chor Bundschuh und der Chor Cor-a-Song.   

In der gut gefüllten Kirche, mehr als 300 Plätze, erlebten die ZuhörerInnen ein sehr abwechslungsreiches Konzert auf hohem Niveau. Die Chöre präsentierten sich mit ihren unterschiedlichen Themen und Musikstilen und so wurde es ein ausgesprochen gelungener und unterhaltsamer Abend. Als Abschluss des Konzertes sangen alle Chöre gemeinsam (ca. 150 SängerInnen!) mit dem Publikum noch einen Kanon.

Da der Eintritt zum Konzert frei war, wurde anschließend um Spenden gebeten. So kam der beachtliche Betrag von 1.935 Euro für den Mädchenfonds zusammen! Dafür bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei den SpenderInnen und bei den Chören für Ihren Einsatz für Plan International!

 

Die Plan-Fotoausstellung „Mädchen gleichberechtigt – weltweit!“ mit ihrem umfangreichen Begleitprogramm aus Vorträgen, Konzerten und Kino lief am 17.11.19, nach einem Monat aus. Der Erlös von 2.600 € wurde am 04.12.19 von der Aktionsgruppe Oldenburg öffentlichkeitswirksam im Hamburger Plan-Büro übergeben, passend zum UN-Tag des Ehrenamtes!

Scheckübergabe an die Leiterin der Kommunikationsabteilung Andrea Fratini (rechts).

 

Welt-Mädchentag

Anlässlich des Weltmädchentages am 11.10.2019 waren das Schloss und das Staatstheater Oldenburg wieder pink beleuchtet. Einen Blickfang bot das neue große Banner „Girls Get Equal“.

 

 

 

 

(Text und Bilder, wenn nicht anders gekennzeichnet: AG Oldenburg)   

Interessant? Weitersagen:
Schreibe einen Kommentar