Kilometer zählen im Pfälzer Wald

von msussner

Die noch junge AG Rhein-Neckar hat Patinnen und Paten zu einer gemeinsamen Wanderungen durch den Pfälzer Wald eingeladen. Die Aktions fand im Rahmen des Kilometerzählers von Plan International statt, bei dem über den ganzen Sommer Kilometer für Gleichberechtigung gesammelt werden. Dies berichtet Katrin Akdeniz über die Wanderung:

Eine Gruppe von elf Erwachsenen steht draußen auf einem sonnendurchfluteten Waldweg. Die meisten tragen blaue Hemden, Shorts, Wanderstiefel und blaue Mützen. Eine Person trägt eine gelbe Hose. Bäume und Grün umgeben die Gruppe, und Sonnenlicht fällt durch die Blätter über ihnen.

„Am Sonntag, den 21.06.2026 war es soweit. Zu elft sind wir oberhalb von St. Martin losgewandert. Gabi und Herbert haben die Strecke vorher ausgekundschaftet, sodass wir eine sichere Führung auf unserem Rundweg hatten. Gleich zu Beginn kamen wir am idyllischen Sandwiesenweiher und am unteren Teil des Auerochsen-Geheges vorbei. Danach ging unser Weg viel auf und ab. Bei den hohen Temperaturen waren wir froh, im kühleren Schatten der hohen Pfälzer Bäume zu wandern. Ab und zu konnten wir ein Lüftchen stärker spüren und haben dann genießerisch kurz innegehalten.

Alle Pat:innen kamen miteinander in abwechselnder Folge ins Gespräch. Das hat sich schon aufgrund des breiteren und wieder schmaler werdenden Weges ergeben. Trotz teils etwas unterschiedlichem Lauftempo hat es mit dem Warten auf die etwas Langsameren sehr gut geklappt und nach einer gemeinsamen Trinkpause sind dann alle wieder zusammen weitergelaufen.

Ungefähr auf der Hälfte der Strecke kamen wir zur Fronbaum-Hütte. Dort haben wir eine kleine Pause eingelegt und uns mit dem selbst mitgebrachten Vesper gestärkt. Am Wegesrand konnten wir Blaubeeren und Walderdbeeren naschen. Unser Austausch war angenehm, es wurde über die eigenen Patenschaften und das Leben an sich erzählt.


Auf dem letzten Teil der Wanderung gab es mehrere Steine, die fast gleichmäßige Rillen aufwiesen. Es wurde darüber spekuliert, wie sie entstanden sein könnten: Eiszeit, Baumaschinen?
Gegen Ende unseres Weges gab es dann die Möglichkeit, durch das Auerochsen-Revier oder daran vorbei zu laufen. Hier hat sich die Gruppe kurz aufgeteilt, um sich dann im Haus an den Fichten zum erfrischend, kühlen Getränk und einer typisch Pfälzer Mahlzeit einzufinden. Allen hat es geschmeckt und alle freuen sich auf eine Wiederholung.
Der Weg zurück zum Parkplatz hat aus den geplanten 10 dann noch 11 Kilometer gemacht. Vielen Dank für eure Gemeinschaft. Vielen Dank für euer Mitwandern.“

Die Pfälzer Wander:innen haben ann diesem Tag nicht nur Kilometer, sondern auch Spenden gesammelt: Das Startgeld für die Wanderung kommt dem Mädchenfonds von Plan International zugute.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer:innen!

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