Fleißiges Engagement für Kinderrechte

von hasauthoff

Foto: AG Wuppertal

Rund um den Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni haben sich viele Plan-Aktionsgruppen an der Aktion „EDUCATION – NOT FOR SALE“ beteiligt. Die Kampagne macht mit Info-Aktionen darauf aufmerksam, dass Kinderarbeit nicht nur schwere körperliche und psychische Folgen für die Betroffenen hat, sondern die Kinder oftmals auch davon abhält, Schulbildung zu erhalten.

In Berlin, Köln, Heilbronn und Wuppertal  haben sich die AGs im Juni dafür eingesetzt auf diesen Teufelskreis aufmerksam zu machen.

Die AG Heibronn besuchte mit AG-Mitglied Kathrin Foitzik-Paesch die Steinbeis Gesamtschule.

 

Fotos: AG Heilbronn

Dort hatte Junior-Mitglied Jan seine Mitschüler*innen eingeladen sich mit dem Thema Kinderarbeit auseinanderzusetzen. Am Infostand gab es viel Informationen über die Sitution der betroffendenen Kinder und wer wollte, konnte gleich aktiv werden und an der Unterschriftenaktion von Plan teilnehmen. 

„Viele Schüler wussten nicht, dass eine Vielzahl der von uns konsumierten Produkte erst durch die Ausbeutung von Kindern zu derart günstigen Preisen in unseren Supermärkten und Geschäften angeboten werden können.“, erzählt Kathrin Foitzik-Paesch. Die Aktionsgruppe erklärte den neugieren Schüler*innnnen und Lehrer*innen, dass man durch den Einkauf fair gehandelter Produkte etwas dafür tun kann, Familieneinkommen in den Entwicklungsländern zu sichern und Kindern somit einen Schulbesuch ermöglichen. Und so griffen dann natürlich alle gerne zu als es fair gehandelte Schokolade als „süßes Pausenbrot“ im Angebot gab.

 

Die erfolgreiche Aktion nahmen einige Lerher*innen zum Anlass in ihren Klassen einmal allgemein über das Thema Kinderrechte zu sprechen. Am Ende des Tages kamen Spenden in Höhe von 119 Euro für das Plan-Projekt „Kinderarbeit in Tansania stoppen“ zusammen.

Und auch die in NRW wurde begeistert an der Aktion teilgenommen. 

Die AG Wuppertal war beim „Fairen Trassenfest“ an der stillgelegten Bahntrasse im Wuppertaler Norden dabei. Direkt am Loher Bahnhof hatten die AG-Mitglieder ihren Pavillion aufgebaut und informierten die interessierten Besucher*innen darüber, wie wichtig faire Arbeitslöhne z.B. in den Kakao-produzierenden Ländern sind, um Kinderarbeit zu vermeiden und den Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

 

Fotos: AG Wuppertal

„Wir konnten an unserem Stand mit vielen Menschen darüber ins Gespräch kommen, und ihnen Infomaterial aushändigen, während sie auf ihre Kinder warteten, die bei uns ein ‚Sockenmonster‘ basteln, oder das Glücksrad drehen konnten. Es hatten alle Beteiligten viel Spaß, und wir hoffen, dass wir einigen Wuppertaler*innen die PLAN-Idee näherbringen konnten.“, berichtet AG-Mitglied Anja Wolff am Ende des Tages.

 

 

 

 

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